3. Wissenschaftstags der Metropolregion - Amberg

Von Amberg in die Welt: positives Echo für den Wissenschaftstag

 

grenzenlos wissen in der Metropolregion Nürnberg

Der 3. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg lockte am 26. Mai 2009 fast doppelt so viele Teilnehmer ins Amberger Congress Centrum als erwartet. „Es ist ein großer Erfolg, dass das Forum Wissenschaft - gegründet in Zeiten der Exzellenz-
initiative und hohen Konkurrenzdrucks - so schnell einen jährlichen Wissenschaftstag der Metropolregion auf die Beine gestellt hat“, so kommentierte der Ratsvorsitzende der Metropolregion, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly das Konzept des Wissenschaftstags und gratulierte dem Forum Wissenschaft ausdrücklich zu der erfolgreichen Fortsetzung der Tagung in Amberg.

Rechnete man zu Beginn der Planungsphase mit ungefähr 300 Teilnehmern, so setzte die endgültige Anmeldungszahl über 450 Akteuren aus Wissen­schaft, Wirtschaft, Bildung und Politik ein eindeutiges Zeichen: In wirt­schaft­lich angespannten Zeiten standhaft bleiben und gemeinsam in die Zukunft blicken! Der 3. Wis­senschaftstag in Amberg bot eine Plattform für den Austausch von Unternehmern, Wissenschaftlern und Politikern, um sowohl Vernetzungen und Syner­gien zu fördern, als auch Ko­operationen und gemeinsame Projekte anzustoßen.

Auffällig war der hohe Anteil an Unternehmensvertretern unter den Besuchern. 164 Personen sind der Wirtschaft zuzuordnen, gefolgt von 102 aus Bildung und Kultur und je über 80 aus Wissenschaft und Politik.

Im Namen der gastgebenden Stadt Amberg begrüßte Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer, politischer Sprecher des Forums Wissenschaft, die Teilnehmer und zeigte sich höchst erfreut, dass so viele Interessierte den Weg in den oberpfälzer Kongressort gefunden haben. Durch die Ko­opera­tionen der Hoch­schulen und Forschungseinrichtungen würden Innovationen hervor­gebracht und die wirtschaftliche Entwicklung vorangetrieben, wie Prof. Dr. Erich Bauer, Präsident der Hochschule Amberg-Weiden in seinem Grußwort betonte.

Prof. Dr. Martin Faulstich, Vorsitzender des ATZ Entwicklungszentrums, der bereits im Jahr 2006 in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen wurde, stellte in seinem anschließenden Vortrag heraus, wie wichtig eine hohe Ressourcen­effizienz für die Stär-
kung der deutschen Wirtschaft im globalen Wettbewerb sei und einem nachhaltigen Wachstum diene.

Thematisch griff er mit seiner Ausführung einem der vier Fachpodien voraus, die ab 15 Uhr alle Teilnehmer zu interessanten Vorträgen und anregenden Diskussionen einluden. Die Themenbereiche Automation, Energieeffizienz, Gateway-Region und Wasser stellen wichtige Kompe­tenzfelder der Metropolregion dar und erfreuten sich regen Zuspruchs, denn kein Stuhl in den Podienräumen blieb unbesetzt. Besonders gefragt waren die beiden Podien Energieeffizienz und Gateway-Region mit je gut 150 Hörern. Aber auch die Podien Automation und Wasser stießen auf reges Interesse bei den Besuchern.

Abschließend zog Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Rektor der Universität Erlangen-Nürnberg, als fachlicher Sprecher des Forums Wissenschaft der EMN Bilanz über die erreichten Ziele und wagte einen Ausblick für die weitere Arbeit des Forums.

Mit dem Empfang des Rats der Europäischen Metropolregion Nürnberg bot sich den Teilnehmern Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und Kooperationen zu festigen. Als Ratsvorsitzender eröffnete Oberbürger­meister Dr. Ulrich Maly zusammen mit Dr. Hans-Martin Rummenhohl von der Deutschen Telekom AG den Empfang im Foyer des Amberger Congress Centrums. Hier fanden sich die Teilnehmer zu intensiven Gesprächen zusammen oder informierten sich in einer Ausstellung über Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen der Metropolregion, die eigens für diese Tagung produziert wurde.

Ermöglicht wurde der dritte Wissenschaftstag durch die Premium-Partner T-Systems, eine der großen Geschäftseinheiten der Deutschen Telekom und die Siemens AG, die in Amberg eines der modernsten Elektronikwerke Europas betreibt. Weitere Sponsoren vor Ort waren die Gewerbebau Am­berg GmbH, die Stadtwerke Amberg sowie der Landkreis Amberg-Sulzbach.