Präsentationen vom 3. Wissenschaftstag


Hier finden Sie alle in den Fachpodien gehaltenen Präsentationen auf dem wt09 in Amberg.

Impulsvortrag - Ressourceneffizienz: Herausforderung für Forschung und Entwicklung

Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich ist seit 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Technologie Biogener Rohstoffe an der Technischen Universität München und baut derzeit das Wissenschaftszentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing auf.
Seit dem Jahr 2000 ist er zugleich Vorstand des ATZ Entwicklungszentrums in Sulzbach-Rosenberg, welches Verfahren und Werkstoffe für die Energietechnik entwickelt. Schwerpunkte seiner Arbeit sind thermische und biologische Verfahren zur stofflichen und energetischen Nutzung von Biomasse und Abfällen.

Außerdem ist er seit 2008 Vorstand des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU). Der SRU mit Sitz in Berlin ist ein wissenschaftliches Beratungsgremium der Bundesregierung mit dem Auftrag, die Umweltsituation in der Bundesrepublik Deutschland periodisch zu begutachten und die Urteilsbildung bei allen umweltpolitisch verantwortlichen Instanzen sowie der Öffentlichkeit zu unterstützen. Er soll zudem Fehlentwicklungen und Möglichkeiten zu deren Vermeidung oder Beseitigung aufzeigen.

Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich (ATZ Entwicklungszentrum Sulzbach-Rosenberg, Vorsitzender des Sachverständigenrats für Umweltfragen, Sprecher der bayerischen Forschungsverbünde )

Podium Automation

Innovationsmotor der Region
Automation, Maschinen oder Anlagen selbstständig und unabhängig vom Menschen zu betreiben, ist als Querschnittstechnologie mit vielen Facetten in der Metropolregion verwurzelt. Der hohe Innovationsgrad in allen Teilgebieten der Automation, die in der Region erreicht werden, hat zur Marke ?Automation Valley? geführt. Neben der Forschung und Entwicklung für die Komponenten zur Automation ist die Integration zu einem Gesamtsystem ein Schwerpunkt der hier verfolgt wird. Egal ob es sich dabei um ein Fahrzeug oder um eine Fabrikanlage handelt, in allen Teilbereichen nimmt dabei die Bedeutung der Softwareentwicklung immer stärker zu.
Das Podium Automation stellte Ansätze vor und diskutierte Perspektiven.

Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt (Hochschule Amberg-Weiden)

Prof. Dr.-Ing. Alfred Höß (Hochschule Amberg-Weiden)

Prof. Dr.-Ing. Klaus Feldmann (Universität Erlangen-Nürnberg, FAPS)

Uwe-Armin Ruttkamp (Siemens AG, Industrial Automation Systems)

Dipl.-Inf. (FH) Tobias Ruf (Fraunhofer-Institut Integrierte Schaltungen, Abt. Bildsensorik, Erlangen)

Johann Schmalzl (IHK Regensburg, Geschäftstelle Amberg-Sulzbach)

Dr. Georg Baumann (Baumann GmbH)

Podium Energieeffizienz

Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit
Im Bereich der industriellen und kommunalen Wärmeversorgung besteht erhebliches Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz. Ein ökologisch und ökonomisch angepasstes und optimiertes Konzept zeichnet sich zum einen durch höchste Anlageneffizienz in der dezentralen Energieerzeugung, beispielsweise durch modular aufgebaute Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung, Biomassefeuerung und konventionelle Spitzenlastkessel aus. Zum anderen werden sämtliche Potenziale der Anlagenregelung, Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung in Wärmeverbundnetzen untersucht und einer umfangreichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Emissionsbilanz unterzogen. Die sinnvolle Vernetzung der unterschiedlichen Energieerzeuger bzw. Energieverbraucher leistet einen entscheidenden Beitrag zur Kostenreduktion, CO2-Einsparung und Standortsicherung.

Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch (Hochschule Amberg-Weiden)

Peter Berger (T-Systems Enterprise Services GmbH)

Dipl.-Ing. Gerold Dimaczek (ATZ Entwicklungszentrum Sulzbach-Rosenberg)

Dipl.-Ing.(FH) Architekt Dietmar Auer (Ges. für Kooperation und Service GmbH - Facility Management Architects)

  • WT09-Podium-Energie-Auer 06.pdfBetriebserfahrungen aus dem Projekt ?Entwicklung und Demonstration vernetzter Dampf-, Strom-, Druckluft- und Kälteproduktion?

Dr. Stephan Prechtl (Stadtwerke Amberg)

Podium Gateway-Region

Standortvorteil mit Perspektive
Am 23. November 1989 wurde der Stacheldraht bei Waidhaus und Rosvadov durchschnitten. Seither hat sich das geopolitische Gefüge in Europa grundlegend geändert: Für die Metropolregion Nürnberg hat dieser Wandel besondere Auswirkungen: Sie entwickelt sich zu einer Gateway-Region nach Mittel- und Osteuropa. Bedeutende europäische Entwicklungsachsen wie die Binnenwasserstraße Rhein?Main?Donau und die Schienenverbindung von Nürnberg über Prag bis ans Schwarzen Meer oder die Via Carolina mit der kürzlich fertig gestellten Autobahnverbindung (A 6) von Nürnberg nach Prag verlaufen durch die Metropolregion. Die Euregio Egrensis hat bereits besondere Kompetenzen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit entwickelt. Die Geschäfts- und Arbeitsbeziehungen mit dem Nachbarland Tschechien haben eine hohe Dynamik erreicht und Partnerschaften im Forschungs- und Wissenschaftsbereich sind im Aufbau. Im Podium wurden Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der EMN als Gateway-Region nach Mittel- und Osteuropa diskutiert.

Landrat Simon Wittmann

Prof. Dr. Uwe Blien (IAB)

Rainer Beck (Handwerkskammer Oberfranken)

Prof. Dr. Jirina Jílková (Südböhmische Universität Budweis und Wirtschaftsuniversität Prag)

  • WT09-Podium-Gateway-Jilkova 06.pdfGrenzüberschreitende Zusammenarbeit ? Herausforderung für die Wissenschaft und Hochschulen. Die Perspektive der Tschechischen Republik

Richard Brunner (Projektleiter "Wir sind Europa", IHK Regensburg)

Podium Wasser

Rohstoff und Lebensgut
Frischwasser ist eine begrenzte Ressource und kann im Vergleich zu beispielsweise fossilen Energieträgern auch in Zukunft durch nichts Anderes ersetzt werden. Dabei haben heutzutage schon mehr als 1 Mrd. Menschen keinen Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser und mehr als doppelt so viele Menschen verfügen über nur unzureichende sanitäre Entsorgung. Weltweit werden ca. 70% des Frischwassers in der Landwirtschaft eingesetzt. Mit steigenden Bevölkerungszahlen, zunehmender Industrialisierung und auch in Folge des Klimawandels wird sich der Wettbewerb um Frischwasser besonders im Ausland weiter verschärfen. Die verstärkte Nutzung von Abwasser für die landwirtschaftliche Nutzung wird, neben der Notwendigkeit des Wasserrecyclings in Haushalt und Industrie, noch größere Bedeutung weltweit erlangen. Kläranlagen werden daher zunehmend die Aufgabe übernehmen, Wasser in einer Qualität herzustellen, die eine Wiederverwendung ermöglicht und dies mit weit weniger Energieaufwand als heutzutage. Neue technologische Ansätze und moderne Regelungskonzepte werden unter anderem die Voraussetzungen sein, um diese Ziele zu erreichen.

Prof. Dr.-Ing. Frank Bischof (Hochschule Amberg-Weiden)

Dr.-Ing. E.h. Hans G. Huber/Dipl. Ing. Simone Meuler (Hans Huber AG)

Dipl.-Ing. Franz Zwurtschek (Wasserwirtschaftsamt Hof)

Dr. Manuela Wimmer (UmweltCluster Bayern)