Idee & Konzept

1. Europäische Metropolregion Nürnberg

In der Europäischen Metropolregion Nürnberg leben ca. 3,5 Mio. Menschen. Sie erwirtschaften ein BIP von 111 Mrd. Euro. Die Metropolregion Nürnberg gehört zu den zehn großen Wirtschaftszentren Deutschlands. Sie besteht aus 22 Landkreisen und 11 kreisfreien Städten.
Es wurde ein Organisationsmodell entwickelt, dessen demokratisches Kernstück der Rat ist. 55 Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister entscheiden dort über die Strategien. In sieben Fachforen arbeiten rund 400 Akteure aus der gesamten Metropolregion zusammen.

2. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg

Der Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg ist eine zentrale Präsentationsplattform der gesamten Metropolregion. Das „wissenschaftliche Schaufenster“ Nordbayerns dient dem Aus­tausch mit Landes-, Bundes– sowie europäischer politischer Ebene und dem Kontakt der Felder Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung.
Das Zusammentreffen soll Kontakte ermöglichen, den Meinungsaustausch forcieren, die Diskussion wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Themen bündeln, Vernetzungen und Synergien fördern und Kooperationen und gemeinsame Projekte anstoßen. Die überregionalen Gastredner unterstreichen die Bedeutung des gesellschaftlichen Ereignisses, an dem ein großer Teil der Führungselite Nordbayerns teilnimmt. Eine begleitende Ausstellung stellt die wissenschaftlichen Einrichtungen der Region und die Sponsoren vor.
Der Wissenschaftstag tourt durch die Hochschulstandorte der Metropolregion. Gastgeber war 2007 die Universität Erlangen-Nürnberg, 2008 die Universität Bayreuth, 2009 die Hochschule Amberg-Weiden und 2010 die Otto-Friedrich-Universität Bamberg. 2011 hat die Stadt Anbach mit den drei mittelfränkischen Hochschulen - der Hochschule Ansbach, der Hochschule Weihnstephan-Triesdorf und die Augustana-Hochschule Neuendettelsau - zum 5. Wissenschaftstag eingeladen.

3. Module des 6. Wissenschaftstags

Elemente des Wissenschaftstags sind:

  • die Eröffnung und politische Hauptreden
  • 5 Podien, in denen Fachthemen durch 4 Vorträge bzw. eine Diskussionsrunde vertieft werden; dabei sollen besonders die Kompetenzen der gastgebenden Universität zur Geltung kommen, aber auch Referenten von anderen Einrichtungen wie von Wirtschafts­unternehmen berücksichtigt werden.
  • der Ratsempfang der Europäischen Metropolregion Nürnberg
  • eine Ausstellung der Wissenschaftseinrichtungen der Europäischen Metropolregion Nürnberg

4. Termin und Tagungsort

Als Termin wurde Freitag, der 20. Juli 2012 festgelegt. Gastgeber ist die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Auf dem Gelände der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie an der Bismarckstraße in Erlangen eröffnet Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg und fachlicher Sprecher des Forums Wissenschaft, im Audimax um 13 Uhr den 6. Wissenschaftstag der Metropolregion.

5. Titel und Panelthemen

Unter dem Motto "Stadt der Zukunft - Zukunft der Regionen" sind für den 6. Wissenschaftstag in Erlangen fünf Themenkreise ausgewählt worden:

  • Energie
  • Infrastruktur der Kommunikation
  • Medizintechnik
  • Integration der Kulturen
  • Finanzwelt

Jedem Panel steht ein „Anchorman“ vor, der eine spannende Referentenmischung aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt, die Teilaspekte fokussiert und die Themen in eine sinnvolle Anordnung bringt

7. Ratsempfang der Europäischen Metropolregion Nürnberg

Durch den Ratsvorsitzenden der Metropolregion, den Erlanger Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis, sind alle 55 Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister, die Mitglieder aller Steuerungskreise und aller Fachforen (Wirtschaft und Infrastruktur, Wissenschaft, Kultur, Sport, Tourismus, Verkehr und Planung und Marketing), die Teilnehmer und Partner des Wissenschaftstags und die Presse eingeladen. Damit wird auch die gesellschaftspolitische Bedeutung des Wissenschaftstages als zentraler Treff der Multiplikatoren und Entscheider in der Metropolregion erlebbar.