Idee und Konzept

1. Europäische Metropolregion Nürnberg

In der Europäischen Metropolregion Nürnberg leben ca. 3,5 Mio. Menschen. Sie erwirtschaften ein BIP von 115 Mrd. Euro. Die Metropolregion Nürnberg gehört zu den zehn großen Wirtschaftszentren Deutschlands. Sie besteht aus 23 Landkreisen und 11 kreisfreien Städten.
Es wurde ein Organisationsmodell entwickelt, dessen demokratisches Kernstück der Rat ist. 57 Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landkreise entscheiden dort über die Strategien. In sieben Fachforen arbeiten rund 400 Akteure aus der gesamten Metropolregion zusammen.

2. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg

Der Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg ist eine zentrale Präsentationsplattform der gesamten Metropolregion. Das „wissenschaftliche Schaufenster“ Nordbayerns dient dem Aus­tausch mit Landes-, Bundes– sowie europäischer politischer Ebene und dem Kontakt der Felder Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung.
Das Zusammentreffen soll Kontakte ermöglichen, den Meinungsaustausch forcieren, die Diskussion wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Themen bündeln, Vernetzungen und Synergien fördern und Kooperationen und gemeinsame Projekte anstoßen. Die überregionalen Gastredner unterstreichen die Bedeutung des gesellschaftlichen Ereignisses, an dem ein großer Teil der Führungselite Nordbayerns teilnimmt. Eine begleitende Ausstellung stellt die wissenschaftlichen Einrichtungen der Region und die Sponsoren vor.
Der Wissenschaftstag tourt durch die Hochschulstandorte der Metropolregion. Gastgeber war 2007 die Universität Erlangen-Nürnberg, 2008 die Universität Bayreuth, 2009 die Hochschule Amberg-Weiden und 2010 die Otto-Friedrich-Universität Bamberg. 2011 hat die Stadt Ansbach mit den drei mittelfränkischen Hochschulen - der Hochschule Ansbach, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die Augustana-Hochschule Neuendettelsau - zum 5. Wissenschaftstag eingeladen. 2012 war die Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen Gastgeberin. 2013 hieß die Hochschule Coburg die Gäste willkommen. Im Jahr 2014 lädt die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm in die neuen Räume an der Bahnhofstraße.

3. Module des 8. Wissenschaftstags

Elemente des Wissenschaftstags sind:

  • die Eröffnung und politische Hauptreden
  • 5 Panels („Bildung“, „Gesellschaft“, „Kultur und Künste“, „Stadt“, „Wirtschaft“), in denen Fachthemen Impulsvorträge und Diskussionsrunden vertieft werden; dabei sollen besonders die Kompetenzen der gastgebenden Hochschule zur Geltung kommen, aber auch Referenten von anderen Einrichtungen wie von Wirtschafts­unternehmen berücksichtigt werden.
  • der Ratsempfang der Europäischen Metropolregion Nürnberg
  • eine Ausstellung der Wissenschaftseinrichtungen der Europäischen Metropolregion Nürnberg

4. Termin und Tagungsort

Als Termin wurde Freitag, der 25. Juli 2014 festgelegt. Gastgeber ist die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, eröffnet um 13 Uhr im Foyer der Hochschule den 8. Wissenschaftstag der Metropolregion.

5. Hauptredner

Zur Eröffnung gibt es folgende Ansprachen: Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg; Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm; Dr. Wolfgang Burtscher, stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission; Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär für Bildung und Forschung im Bundesministerium.

6. Motto und Panelthemen

Für den 8. Wissenschaftstag, der unter dem Motto "hochschulePLUS - Mehrwert für Regionen" steht, wurden fünf Themenkreise ausgewählt:

  • Bildung
  • Gesellschaft
  • Kultur und Künste
  • Stadt
  • Wirtschaft

Jedem Panel steht ein „Anchorman“ vor, der eine spannende Referentenmischung aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt, die Teilaspekte fokussiert und die Themen in eine sinnvolle Anordnung bringt (siehe Programm).

8. Ratsempfang der Europäischen Metropolregion Nürnberg

Der Rat der Metropolregion Nürnberg lädt alle 57 Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte, die Mitglieder aller Steuerungskreise und aller Fachforen (Wirtschaft und Infrastruktur, Wissenschaft, Kultur, Sport, Tourismus, Verkehr und Planung und Marketing), die Gäste des Wissenschaftstags und die Presse zum Empfang. Ab 17:30 Uhr besteht die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre bei regionalen Köstlichkeiten neue Kooperationen anzubahnen oder bestehende Kontakte zu vertiefen. Damit wird auch die gesellschaftspolitische Bedeutung des Wissenschaftstages als zentraler Treff der Multiplikatoren und Entscheider in der Metropolregion erlebbar. Eröffnet wird der Empfang vom Ratsvorsitzenden der Metropolregion Nürnberg und Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg.