Universität Bayreuth

Wo Denken viel Platz zur Entfaltung hat

Muss eine Universität immer erst ein paar hundert Jahre alt werden, um sich in Wissenschaft und Lehre international einen Namen zu machen? Die Universität Bayreuth, die im vorigen Jahr ihr 40. Jubiläum feierte, ist der beste Beweis dafür, dass es auch schneller geht. International sichtbare Profilfelder, exzellente Forschungsleistungen und die hohe Qualität neuer fächerübergreifender Studienangebote locken ‚High Potentials‘ aus weit über 100 Ländern nach Bayreuth. Im Ranking des Wissenschaftsmagazins Times Higher Education (THE), das weltweit die 150 besten Universitäten ermittelt, die vor weniger als 50 Jahren gegründet wurden, zählt die Uni Bayreuth mit Platz 35 zur Spitzengruppe. Ihre ausgeprägte fachliche Breite verbindet sie dabei mit starken Forschungsleistungen, wie das jüngste Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft belegt.

Derzeit sind an der Universität Bayreuth rund 13.500 Studierende in 146 verschiedenen Studiengängen an sechs Fakultäten immatrikuliert. Mit ca. 1.200 wissenschaftlichen Beschäftigten, 235 Professorinnen und Professoren und etwa 900 nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universität Bayreuth der größte Arbeitgeber der Region.

Exzellente Aussichten für Talente

Weil die Studierenden insbesondere die Studiensituation als hervorragend einstufen, erzielt die Universität Bayreuth in Rankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) regelmäßig Spitzenpositionen. Und auch exzellente Forschende fühlen sich vom Geist der Universität und ihrem hervorragenden Forschungsumfeld angezogen. Partnerschaften mit über 150 Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Ausland und eine Vielzahl internationaler Forschungsprojekte sind Ausdruck einer gelebten internationalen Vernetzung.

Die Universität Bayreuth ist bekannt für ihre bi- und multilateralen Studienprogramme mit Doppelabschluss. Zudem hat sie mit fächerübergreifenden Studiengängen wie „Geoökologie“, „Sportökonomie“, „Gesundheitsökonomie“ oder „Philosophy & Economics“ Pionierarbeit für eine Vernetzung wissenschaftlicher Kompetenzen geleistet, die sich an aktuellen Herausforderungen in Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft orientiert. Dies gilt beispielsweise auch für die wirtschaftswissenschaftliche und die technikwissenschaftliche Zusatzausbildung, die sich an Studierende der Rechtswissenschaften wendet. Ob Natur-, Umwelt- oder Ingenieurwissenschaften, Geistes- oder Sozialwissenschaften: Die Universität Bayreuth fördert Studierende mit ihren individuellen Begabungen auf allen Gebieten und öffnet ihnen attraktive Karrierewege.

Interdisziplinäre Profilfelder

Von den 12 fächerübergreifenden Profilfeldern der Universität gehen starke innovative Impulse für Forschung und Studium, aber auch für den Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft aus:

Advanced Fields
Anerkannte Forschungsbereiche, die sich durch renommierte Forschungskooperationen auszeichnen:

  • Hochdruck- und Hochtemperaturforschung
  • Polymer- und Kolloidforschung
  • Neue Materialien
  • Molekulare Biowissenschaften
  • Ökologie und Umweltwissenschaften
  • Nichtlineare Dynamik komplexer Systeme
  • Afrikastudien

Emerging Fields
Interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte, die auf einen akuten und gesellschaftlich relevanten Forschungsbedarf reagieren:

  • Energieforschung und Energietechnologie
  • Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften
  • Innovation und Verbraucherschutz
  • Governance and Responsibility
  • Kulturbegegnungen und transkulturelle Prozesse

Universität der Netzwerker

Bei der anwendungsbezogenen Forschung ist die Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft von besonderem Interesse. Zwei Fraunhofer-Projektgruppen arbeiten gemeinsam mit Unternehmen an innerbetrieblichen Prozessinnovationen bzw. an neuen keramischen Verbundstrukturen. Wichtige Schnittstellen für Industriekooperationen sind zudem das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für die mittelständische Wirtschaft (BF/M Bayreuth), das Kompetenzzentrum Neue Materialien und das in Gründung befindliche Bayerische Polymerinstitut (BPI), in dem die Universität Bayreuth mit ihren Nachbaruniversitäten in Erlangen-Nürnberg und Würzburg kooperiert. Als strategischer Verbund fördert die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) die Zusammenarbeit der Universitäten Bayreuth und Bamberg und der Hochschulen für angewandte Wissenschaften Coburg und Hof, insbesondere in den Bereichen „Energie und Mobilität“, „Werkstoffe“ „IT/Sensorik“ und „Mensch und Technik“.