Fair Play in der globalisierten Welt

Globales Wirtschaften stellt uns vor die Aufgabe, über wirtschafts- und rechtsethische Grundfragen Klarheit zu gewinnen. Damit ist auch die Frage nach der Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft wieder ganz vorne auf die Agenda von Wirtschaft und Wissenschaft gerückt. Die Soziale Marktwirtschaft ist die Grundlage für eine gute Gestaltung der Wirtschaft: ein klares Bekenntnis zur Freiheit und den Willen, Märkte nicht dem laissez-faire zu überlassen, sondern sie politisch und transparent zu regeln. Nur: Wie kann Politik gegenüber der globalisierten Wirtschaft als Hüterin der Regeln auftreten? Und: Was ist das Für und Wider von Regelungen für nachhaltiges Wirtschaften und wo sind die Möglichkeiten und Grenzen von unternehmerischer Verantwortung im internationalen Geschäft?

Panelleitung:
Markus Lötzsch, Hauptgeschäftsführer IHK Nürnberg für Mittelfranken

Impulsvorträge: Perspektiven der wissenschaftlichen Auseinandersetzung

Wirtschaft und Menschenrechte: Der Nationale Aktionsplan (NAP) der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien
Holger Dreiseitl, Stv. Leiter des Referats Wirtschaft und Menschenrechte im Auswärtigen Amt

Nachhaltigkeit und faire Wettbewerbsbedingungen – Herausforderungen in internationalen Wertschöpfungsketten
Prof. Dr. Frank Ebinger, Forschungsprofessur für Nachhaltigkeitsorientiertes Innovations- und Transformationsmanagement an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Diskussionsrunde: Was bedeutet Fair Play konkret für Unternehmen?
u.a. mit
Anne-Kathrin Kirchhof, Vorstandsmitglied German Watch e.V. [ERKRANKT]
Markus Neubauer, CEO Silbury Deutschland GmbH
Sebastian Schwanhäußer, Geschäftsführender Gesellschafter Schwanhäußer Industrie Holding GmbH & Co. KG
Dieter Wunderlich, Nachhaltigkeitsberater

Veranstaltungsraum: VIP-Lounge (1. OG)