Stadt der Zukunft - Grün und Vielfalt der Generationen

Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt! Dieses Perikles zugeschriebene Zitat skizziert die aktuelle Situation in vielen urbanen Gebieten, da sich die Städte aufgrund wechselnder Gegebenheiten in einer Transformation befinden. Im Jahr 2050 werden mehr als ¾ der Menschheit in Städten leben, die deutlich veränderten gesellschaftspolitischen und klimatischen Rand-bedingungen unterworfen sind. Sollen unsere Städte nicht zu einem Moloch werden, der den Generationenkonflikt forciert und aufgrund eines nahenden Verkehrsinfarkts keine Luft mehr zum Atmen lässt, oder deren Niederschläge keine reinigende Kühle mehr er-möglichen, sondern sich als zerstörerische Fluten herausstellen, müssen wir gegensteuern. Dazu brauchen wir Zwischenlösungen, die sowohl eine deutliche Dekarbonisierung als auch eine Ab-kühlung herbeiführen und somit eine schnelle und bezahlbare Hilfe darstellen. Um diesen Weg zu beschreiten, müssen unsere Städte deutlich grüner werden, damit sich Jung und Alt auch in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs mit einer Mobilitätswende sowie einem klimatischen Wandel in ihren Quartieren wohlfühlen.

Panelleitung:
„„Prof. Dr.-Ing. Frank Kolb, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Wassertechnologie
Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prorektor der Augustana-Hochschule Neuendettelsau

Impulsvorträge:

„„Spiritualität und Gesundheit – Grün und Lebenswert
Prof. Dr. Traugott Roser, Universität Münster, Praktische Theologie

„„Stadtentwicklung – Grün und Kühl
Anjika Reidelshöfer, Staatliches Bauamt Ansbach, Architektin (B.A.)

„„Biodiversität – Grün und Bunt
Prof. Dr. Michael Rudner, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Umweltingenieurwesen

„„Mobilität – Grün und Sauber
Prof. Dr.-Ing. Norbert Huber, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Umweltingenieurwesen„„

Urbane Sturzfluten – Grün und Blau
Dipl.-Ing. Nadine Wölkl, Wasserwirtschaftsamt Ansbach„„

Energieinfrastruktur – Grün und Nachhaltig
Dr.-Ing. Nicolas Alt, Biomasse-Institut Triesdorf-Ansbach, geschäftsführender Leiter„„

Podiumsdiskussion
mit den Referent*innen